News

Neues Impfregime bei den Katzen dank neuem Impfstoff

Dank des neuen Impfstoffes "Feligen RC" können wir nun situationsangepasst die Katzen unserer Kunden impfen. Wir müssen nun nicht mehr jedes Jahr das ganze Paket inkl. Katzenseuche impfen. Details entnehmen Sie bitte unserer Rubrik "Impfen von Katzen".

9. Dezember 2018

Online Futterbestellungen

Ab sofort können Sie das Spezialfutter für Ihren Liebling online auf www.petplus.ch bestellen. Dazu eröffnen wir für Sie ein Kundenkonto. Die meisten der grossen Marken werden Sie dort finden können. Innert kurzer Zeit kommt auch Farmina und Vet Life dazu.

20. Oktober 2018

Acrylamid im Katzenfutter

Stellungsnahme von Purina:
Da die analytische Methode des vom FRC in Auftrag gegebenen Labors noch nicht mitgeteilt wurde, ist es schwierig zu wissen, wie viel Anerkennung dieser Studie gewährt werden kann. Dennoch reagierte Purina sofort, indem sie ihre Produkte von einem zugelassenen Labor testen liess. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Acrylamidwerte nicht nur deutlich niedriger sind als die des FRC, sondern auch unter dem von dem FRC als Referenz für die Lebensmittelsicherheit herangezogenen Wert liegen.

Eigene Beobachtungen bezüglich den Analsysenergebnissen:
Gemäss den publizierten Resultaten schneidet Hills und ein Futter von Aldi bezüglich des Acrylamids relativ gut ab. Der aufmerksame Beobachter sieht aber in der Zeile darunter, dass das Aldifutter dafür gesundheitsschädliche Mykotoxine (Schimmelpilz-Gifte) in erhöhter Konzentration enthält. Acrylamid entsteht durch Erhitzen des Futters/Nahrungsmittels. Schimmelpilze werden aber durch Erhitzen abgetötet.

Die im Beitrag erwähnte Futtermittelexpertin erinnert den Leser / die Leserin daran, dass das natürliche Futter für Katzen die Mäuse sind (= viel Protein, ewas Knochen, Innereien und Magen-Darminhalt, d.h. Getreide, Gräser, Früchte, ...). Das beste Futter hat demnach eine "mäuseähnliche" Zusammensetzung.

Bsp: Unser Futtermittel "Farmina N+D Hühnerfleisch und Granatapfel" (z.Z. nur als Trockenfutter erhältlich) enthält viel tierisches Protein (70%), Früchte, Mineralien und Gemüse (30%) und KEIN Getreide (dafür etwas Kartoffeln).



7. September 2018

Tularämie, Nager- oder Hasenpest

Der Erreger „Francisella tularensis“ (ein Stäbchen-Bakterium) kann wochen- bis monatelang z.B. in Kadavern, Schlamm oder Wasser überleben. Er kommt hauptsächlich bei Nagern (Maus, Ratte), Hasen und Kaninchen vor. Weniger bis kaum empfänglich sind Hund und Katze. Als sog. Zoonose kann aber auch der Mensch infiziert werden!!

Die Ansteckung erfolgt über Biss/Stich von Zecken, Bremsen und Mücken und über infizierte Nager. Leider kann der Erreger auch durch Vögel, direkten Kontakt mit dem Fleisch infizierter Tiere (z.B. Jagdhunde), Aufnahme von kontaminiertem (Urin von Nagern) Trinkwasser oder durch Einatmen von kontaminiertem (Kot von Nagern) Staub übertragen werden.

Die Krankheit ist seit 2004 in der Schweiz meldepflichtig.

Hund

Die Hunde haben eine hohe natürliche Resistenz, dh. sie stecken sich selten an. Erkrankungen gibt es eher bei immungeschwächten Tieren. Die Tiere zeigen dabei eine kurze Phase von Appetitlosigkeit und Episoden mit leichtgradigem Fieber. Selten kommt es zu hohem Fieber, Abszessen an verschiedenen Stellen (Lunge, Milz, Leber, Lymphknoten, Haut), eitriger Nasenausfluss, Muskelschmerzen und Augenentzündungen. Bei Inhalation von Staub kann es auch zu Lungenproblemen (Husten, Atembeschwerden) kommen.

Katzen

Die Ansteckung erfolgt va. über den Fang und Verzehr von infizierten Nagern, bzw. durch den Stich von Zecken, Flöhen und Mücken. Katzen können dabei Fieber, Schwäche, Appetitverlust, Entzündungen im Maul und vergrösserte Lymphknoten zeigen, oder aber auch gesund bleiben. Selten kommt es zu Lungenentzündungen und Gelbsucht (Leber betroffen), dann aber oft mit tödlichem Ausgang (innerhalb von 49 Tagen).

Mensch

Leider ist der Mensch empfänglich für den Erreger. Nach Infektion setzen innert 3-5, manchmal auch 21 Tage die Symptome ein: Fieber, fortschreitende Entzündung der Eintrittsstelle, Lymphknotenschwellung, evtl. auch Lungenentzündung (Inhalation von Staub). Unbehandelt tritt der Tod bei 5-15% der Patienten ein, weil innere Organe betroffen sind (Leber, Milz, Lunge). Bei Behandlung mit Antibiotika sinkt die Sterblichkeit auf 0 bis <2%.


20. April 2018