News

Verminderung von Tierleid am Ferienort 

(entnommen aus den Zusammenstellungen der Susy Utzinger Stiftung)

1. Kaufen Sie keine Tiere auf Märkten oder in Shops!
   Damit werden unseriöse Geschäfte angekurbelt, was Tierleid fördert

2. Nehmen Sie nicht anf Fotosessionen mit Wildtieren teil!
    Die Tiere erleiden dadurch unnötigen Stress

3. Reiten Sie nicht auf Tieren….
    …wenn diese schlecht behandelt oder gehalten werden

4. Füttern Sie keine Strassentiere, wenn diese nicht kastriert sind
    Das Füttern fördert deren Vermehrung und vergrössert das Tierleid

5. Nehmen Sie kein Tier spontan mit nach Hause
    Informieren Sie sich nach Möglichkeit vor Ort, wie Sie dem Tier helfen können. Der Transport erfordert die Einhaltung strenger 

    Bestimmungen


Juli 2019

Tipps für die heisse Jahreszeit


Hunde:

- Spaziergänge möglichst auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen
- Bäche und Seen Abkühlung nutzen
- Hunde nicht aus Pfützen trinken lassen! Sie können sich sonst mit Krankheitserreger (Leptospiren) infizieren. Besser Trinwasser 

  in Flaschen mitführen
- besonnte Asphaltstrecken möglichst meiden, um Verbrennungen an Pfoten zu verhindern
- Autoscheiben tönen lassen oder mit Sonnenblenden die Sonneneinstrahlung während der Fahrt reduzieren.
- Hunde NIE im abgestellten Auto zurücklassen! Der Innenraum heizt sich innert kürzester Zeit auf über 40 Grad auf und wird so zur

  Todesfalle (auch bei leicht geöffneten Fenstern)!

Katzen:

- Evtl. können Sie die Aussenseite der Ohren mit kühlem Wasser benetzen und so Abkühlung verschaffen
- Bei wasserscheuen Katzen kann man mit angefeuchteten Händen über den Körper streichen und sie so etwas abkühlen

-  Bei weissen Tieren mit unpigmentierter Haut: Ohrenaussenseite mit einer unparfümierten, langwirkenden Sonnencrème eincreiben. 

   Der Nasenspiegel kann mit einer Lippenpomade mit Sonnenschutz behandelt werden.
- Nassfutter nur in kleinen Mengen verfüttern, da es in der Hitze schnell verdirbt
- Zusätzliche Wassernäpfe aufstellen 


Kleine Heimtiere:
- Sorgen sie für genügen Frischluft und Schatten im Auslauf
- Das Wasserangebot sollte deutlich erhöht und regelmässig kontrolliert werden
- Kleintierheim nicht direkt auf den Balkonboden stellen (das heizt sich sonst auf)


Juli 2019

Neues Impfregime bei den Katzen dank neuem Impfstoff

Dank des neuen Impfstoffes "Feligen RC" können wir nun situationsangepasst die Katzen unserer Kunden impfen. Wir müssen nun nicht mehr jedes Jahr das ganze Paket inkl. Katzenseuche impfen. Details entnehmen Sie bitte unserer Rubrik "Impfen von Katzen".

9. Dezember 2018

Online Futterbestellungen

Ab sofort können Sie das Spezialfutter für Ihren Liebling online auf www.petplus.ch bestellen. Dazu eröffnen wir für Sie ein Kundenkonto. Die meisten der grossen Marken werden Sie dort finden können. Innert kurzer Zeit kommt auch Farmina und Vet Life dazu.

20. Oktober 2018

Acrylamid im Katzenfutter

Stellungsnahme von Purina:
Da die analytische Methode des vom FRC in Auftrag gegebenen Labors noch nicht mitgeteilt wurde, ist es schwierig zu wissen, wie viel Anerkennung dieser Studie gewährt werden kann. Dennoch reagierte Purina sofort, indem sie ihre Produkte von einem zugelassenen Labor testen liess. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Acrylamidwerte nicht nur deutlich niedriger sind als die des FRC, sondern auch unter dem von dem FRC als Referenz für die Lebensmittelsicherheit herangezogenen Wert liegen.

Eigene Beobachtungen bezüglich den Analsysenergebnissen:
Gemäss den publizierten Resultaten schneidet Hills und ein Futter von Aldi bezüglich des Acrylamids relativ gut ab. Der aufmerksame Beobachter sieht aber in der Zeile darunter, dass das Aldifutter dafür gesundheitsschädliche Mykotoxine (Schimmelpilz-Gifte) in erhöhter Konzentration enthält. Acrylamid entsteht durch Erhitzen des Futters/Nahrungsmittels. Schimmelpilze werden aber durch Erhitzen abgetötet.

Die im Beitrag erwähnte Futtermittelexpertin erinnert den Leser / die Leserin daran, dass das natürliche Futter für Katzen die Mäuse sind (= viel Protein, ewas Knochen, Innereien und Magen-Darminhalt, d.h. Getreide, Gräser, Früchte, ...). Das beste Futter hat demnach eine "mäuseähnliche" Zusammensetzung.

Bsp: Unser Futtermittel "Farmina N+D Hühnerfleisch und Granatapfel" (z.Z. nur als Trockenfutter erhältlich) enthält viel tierisches Protein (70%), Früchte, Mineralien und Gemüse (30%) und KEIN Getreide (dafür etwas Kartoffeln).



7. September 2018

Tularämie, Nager- oder Hasenpest

Der Erreger „Francisella tularensis“ (ein Stäbchen-Bakterium) kann wochen- bis monatelang z.B. in Kadavern, Schlamm oder Wasser überleben. Er kommt hauptsächlich bei Nagern (Maus, Ratte), Hasen und Kaninchen vor. Weniger bis kaum empfänglich sind Hund und Katze. Als sog. Zoonose kann aber auch der Mensch infiziert werden!!

Die Ansteckung erfolgt über Biss/Stich von Zecken, Bremsen und Mücken und über infizierte Nager. Leider kann der Erreger auch durch Vögel, direkten Kontakt mit dem Fleisch infizierter Tiere (z.B. Jagdhunde), Aufnahme von kontaminiertem (Urin von Nagern) Trinkwasser oder durch Einatmen von kontaminiertem (Kot von Nagern) Staub übertragen werden.

Die Krankheit ist seit 2004 in der Schweiz meldepflichtig.

Hund

Die Hunde haben eine hohe natürliche Resistenz, dh. sie stecken sich selten an. Erkrankungen gibt es eher bei immungeschwächten Tieren. Die Tiere zeigen dabei eine kurze Phase von Appetitlosigkeit und Episoden mit leichtgradigem Fieber. Selten kommt es zu hohem Fieber, Abszessen an verschiedenen Stellen (Lunge, Milz, Leber, Lymphknoten, Haut), eitriger Nasenausfluss, Muskelschmerzen und Augenentzündungen. Bei Inhalation von Staub kann es auch zu Lungenproblemen (Husten, Atembeschwerden) kommen.

Katzen

Die Ansteckung erfolgt va. über den Fang und Verzehr von infizierten Nagern, bzw. durch den Stich von Zecken, Flöhen und Mücken. Katzen können dabei Fieber, Schwäche, Appetitverlust, Entzündungen im Maul und vergrösserte Lymphknoten zeigen, oder aber auch gesund bleiben. Selten kommt es zu Lungenentzündungen und Gelbsucht (Leber betroffen), dann aber oft mit tödlichem Ausgang (innerhalb von 49 Tagen).

Mensch

Leider ist der Mensch empfänglich für den Erreger. Nach Infektion setzen innert 3-5, manchmal auch 21 Tage die Symptome ein: Fieber, fortschreitende Entzündung der Eintrittsstelle, Lymphknotenschwellung, evtl. auch Lungenentzündung (Inhalation von Staub). Unbehandelt tritt der Tod bei 5-15% der Patienten ein, weil innere Organe betroffen sind (Leber, Milz, Lunge). Bei Behandlung mit Antibiotika sinkt die Sterblichkeit auf 0 bis <2%.


20. April 2018