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Wichtige Verhaltensregeln wegen Coronavirus-Pandemie

· Beschränken Sie sich auf nur 1 Begleitperson für das Tier (keine Kinder).


· Kommen Sie pünktlich auf den vereinbarten Termin, so können Menschenansammlungen und Wartezeiten vermieden werden.

· Im Wartezimmer und im Behandlungsraum soll neben dem Personal jeweils nur 1 Person anwesend sein. Die restlichen Begleitpersonen warten bitte draussen oder im Auto. Sollte es in der Praxis schon jemand Wartendes haben, gehen Sie bitte wieder vor die Türe und läuten Sie. Wir werden Sie dann hereinbitten.

· Sollten Sie selbst oder in Ihrer Umgebung jemand krank sein oder zur Risikogruppe gehören, kommen sie bitte NICHT persönlich in die Praxis, sondern organisieren Sie eine gesunde Person, die uns das Tier überbringt.

· Wenn Sie die Praxis betreten, desinfizieren Sie bitte sofort Ihre Hände mit den bereitgestellten Desinfektions-mitteln. Berühren Sie auch in der Praxis so wenig Oberflächen wie möglich. Die Türgriffe werden von uns mehrmals täglich desinfiziert.

· Bitte halten Sie, wo immer möglich, mindesten 1.5 (lieber 2)m Abstand (Social Distancing) zu anderen Personen und zu uns. Entgegen unseren sonstigen Gewohnheiten, werden wir Ihnen zur Begrüssung und zum Abschied nicht die Hände reichen.


· Wenn Sie Ihr Tier selber halten möchten und daher unsere Abstände näher als 1.5m sind, bringen Sie bitte ihre eigene Schutzmaske zum mit. (Sollten Sie keine haben, werden Sie eine von uns erhalten.) Alle im Behandlungsraum anwesenden Personen werden dann eine Maske tragen.

· Wir bevorzugen es, dass Ihr Tier während der Untersuchung und Behandlung von unseren Mitarbeiterinnen gehalten wird. Dabei dürfen Sie sich ohne Schutzmaske im Sichtbereich des Tieres aufhalten,  jedoch mind. 1.5m vom Behandlungstisch entfernt (siehe Bodenmarkierung).

· Sollten Sie innerhalb 2 Wochen nach dem Besuch bei uns auf Corononavirus positiv getestet werden, informieren Sie uns bitte unverzüglich!




16. Mai 2020



Coronavirus und Tiere - Information vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)


Das Risiko, dass Haustiere oder andere Tiere bei der Ansteckung mit dem Coronavirus eine Rolle spielen, wird als sehr gering eingeschätzt. Haustiere spielen höchstwahrscheinlich keine Rolle bei der Übertragung der Krankheit. Die Informationen darüber sind im Moment aber noch nicht vollständig. Wir können nicht ausschliessen, dass sich Haus- oder andere Tiere mit dem Virus infizieren oder kontaminiert werden, wenn sie in einer Wohnung eines Coronavirus-Patienten gehalten werden. Die Tiere selber zeigen keine Symptome der Krankheit, das heisst, sie erkranken nicht.

 
Befinden sich Haustiere in einem Haushalt, in dem sich an Coronavirus erkrankte Personen aufhalten, gilt es gewisse zusätzliche
Vorsichtsmassnahmen zu beachten: 

Tierhalterinnen und Tierhalter, die keinen Bezug zu Verdachtsfällen haben, wenden die üblichen Hygienemassnahmen an. Personen, die wegen Coronavirus unter Beobachtung stehen und in Quarantäne sind, sollten den Kontakt zu ihren Haustieren (zum Beispiel Katzen oder Kaninchen) auf das notwendige Mass beschränken. Die ausreichende Pflege muss gewährleistet bleiben. Hunde aus einem Quarantänehaushalt sollen nur angeleint und kurz an die frische Luft geführt werden, damit sie ihre Bedürfnisse erledigen können. Kontakt mit anderen Menschen und Tieren ist dabei nach Möglichkeit zu vermeiden. Im Umgang mit den Tieren sind die üblichen Hygienemassnahmen wie regelmässiges Händewaschen anzuwenden. Besonderes Baden oder Desinfizieren von Hunden und Katzen ist nicht notwendig.


Ansonsten gelten die normalen Hygieneregeln im Umgang mit Tieren. 



Weitere Informationen zum Thema Coronavirus findenSie auf der Webseite des BAG oder dem Tierspital Zürich:


www.tierspital.uzh.ch/dam/jcr:40e30d07-2c10-4bc2-af33-e7769007aa7e/COVID-19%20Information%20f%FCr%20Tierhalterinnen%20und%20Tierhalter.pdf



11. März 2020

Informationssystem Antibiotika in der Veterinärmedizin (IS ABV)


Der unsachgemässe Einsatz von Antibiotika fördert die Entwicklung und Verbreitung von (multi-) resistenten Keimen. Um dem entgegen zu wirken, hat das Parlament im Rahmen des internationalen „One Health“-Konzepts als eine von mehreren Massnahmen im Umgang mit Antibiotika die Erstellung einer Datenbank (IS ABV = InformationsSystem AntiBiotika in der Veterinärmedizin) in Auftrag gegeben.
Die Auswertung dieser Daten soll helfen, Strategien für die längerfristige Erhaltung der Wirksamkeit der Antibiotika zu entwickeln und umzusetzen.

Ab dem 1.10.2019 müssen per Gesetz alle Tierarztpraxen Daten zu Verschreibung, Abgabe und Anwendung von Antibiotika in dieser Datenbank des Bundes erfassen. Von der Aufzeichnungspflicht bleiben zur Zeit die Humanärzte / Spitäler (Antibiotikaabgabe
an Patienten) und (Obst-) Bauern (Behandlung der Obstkulturen z.B. gegen Feuerbrand) allerdings noch ausgeschlossen.

Da diese Vorgaben mit kostenpflichtigen Softwareumstellungen und Arbeitsstunden verbunden ist, werden wir für diesen administrativen Mehraufwand ab sofort eine Gebühr von Frs. 5.50 bei der Verschreibung eines Antibiotikums erheben.

Bei fachlichen Fragen oder Unklarheiten, können Sie sich jederzeit an das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und
Veterinärwesen) wenden: www.blv.admin.ch

Oktober 2019

Notfalldienst


Der Notfalldienst des "Tierärztlichen Notfallringes Winterthur und Umgebung" wird der Work-Life-Balance der Tierärzte angepasst. 


Notfalldienst zu leisten, gehört zwar zum Berufsbild des Tierarztes. Wenn aber der Beruf den Berufsausübenden zerstört, ist auch niemandem gedient.

Die überwiegende Anzahl Notfalltierärztinnen arbeiten in einer Einzelpraxis. Dies bedeutet, dass neben dem 100%-Pensum (Mo-Sa, dh. mind. 43h/Woche) in der Praxis auch noch Nacht- und Wochenend-Notfalldienst geleistet wird. Um diese übermässige Belastung zu reduzieren und Burnouts vor zu beugen, werden die Notfälle zwischen 0.00 und 7.00 Uhr (bzw. am Sa, So und Feiertagen 0.00 - 08.00 Uhr) dem Tierspital Zürich übergeben. Der Entschluss beruht auf der Tatsache, dass in dieser Zeitspanne sehr wenig Notfälle eintreffen und dass diese Notfälle dann auch sehr häufig so ernst sind, dass sie sowieso ans Tierspital überwiesen werden müssen.


Oktober 2019



Verminderung von Tierleid am Ferienort 


(entnommen aus den Zusammenstellungen der Susy Utzinger Stiftung)

1. Kaufen Sie keine Tiere auf Märkten oder in Shops!
   Damit werden unseriöse Geschäfte angekurbelt, was Tierleid fördert

2. Nehmen Sie nicht anf Fotosessionen mit Wildtieren teil!
    Die Tiere erleiden dadurch unnötigen Stress

3. Reiten Sie nicht auf Tieren….
    …wenn diese schlecht behandelt oder gehalten werden

4. Füttern Sie keine Strassentiere, wenn diese nicht kastriert sind
    Das Füttern fördert deren Vermehrung und vergrössert das Tierleid

5. Nehmen Sie kein Tier spontan mit nach Hause
    Informieren Sie sich nach Möglichkeit vor Ort, wie Sie dem Tier helfen können. Der Transport erfordert die Einhaltung strenger 

    Bestimmungen


Juli 2019

Tipps für die heisse Jahreszeit


Hunde:

- Spaziergänge möglichst auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen
- Bäche und Seen zum Abkühlung nutzen
- Hunde nicht aus Pfützen trinken lassen! Sie können sich sonst mit Krankheitserreger (Leptospiren) infizieren. Besser Trinkwasser 

  in Flaschen mitführen
- besonnte Asphaltstrecken möglichst meiden, um Verbrennungen an Pfoten zu verhindern 

- dem Hund zum Abkühlen (auch auf dem Spaziergang) ein nasses T-Shirt anziehen
- Autoscheiben tönen lassen oder mit Sonnenblenden die Sonneneinstrahlung während der Fahrt reduzieren.
- Hunde NIE im abgestellten Auto zurücklassen! Der Innenraum heizt sich innert kürzester Zeit auf über 40 Grad auf und wird so zur

  Todesfalle (auch bei leicht geöffneten Fenstern)!

- Hunde-Glacé: Quark einfrieren und mit einem Kaustick versehen

Katzen:

- Evtl. können Sie die Aussenseite der Ohren mit kühlem Wasser benetzen und so Abkühlung verschaffen
- Bei wasserscheuen Katzen kann man mit angefeuchteten Händen / feuchtem Waschlappen über den Körper streichen und sie so etwas

  abkühlen

-  Bei weissen Tieren mit unpigmentierter Haut: Ohrenaussenseite mit einer unparfümierten, langwirkenden Sonnencrème eincreiben. 

   Der Nasenspiegel kann mit einer Lippenpomade mit Sonnenschutz behandelt werden.
- Nassfutter nur in kleinen Mengen verfüttern, da es in der Hitze schnell verdirbt
- Zusätzliche Wassernäpfe aufstellen 


Kleine Heimtiere:
- Sorgen sie für genügen Frischluft und Schatten im Auslauf
- Das Wasserangebot sollte deutlich erhöht und regelmässig kontrolliert werden
- Kleintierkäfige nicht direkt auf den Balkonboden stellen (das heizt sich sonst auf)


Juli 2019

Neues Impfregime bei den Katzen dank neuem Impfstoff

Dank des neuen Impfstoffes "Feligen RC" können wir nun situationsangepasst die Katzen unserer Kunden impfen. Wir müssen nun nicht mehr jedes Jahr das ganze Paket inkl. Katzenseuche impfen. Details entnehmen Sie bitte unserer Rubrik "Impfen von Katzen".

9. Dezember 2018

Online Futterbestellungen

Ab sofort können Sie das Spezialfutter für Ihren Liebling online auf www.petplus.ch bestellen. Dazu eröffnen wir für Sie ein Kundenkonto. Die meisten der grossen Marken werden Sie dort finden können. In kurzer Zeit kommt auch Farmina und Vet Life dazu.

20. Oktober 2018

Acrylamid im Katzenfutter

Stellungsnahme von Purina:
Da die analytische Methode des vom FRC in Auftrag gegebenen Labors noch nicht mitgeteilt wurde, ist es schwierig zu wissen, wie viel Anerkennung dieser Studie gewährt werden kann. Dennoch reagierte Purina sofort, indem sie ihre Produkte von einem zugelassenen Labor testen liess. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Acrylamidwerte nicht nur deutlich niedriger sind als die des FRC, sondern auch unter dem von dem FRC als Referenz für die Lebensmittelsicherheit herangezogenen Wert liegen.

Eigene Beobachtungen bezüglich den Analsysenergebnissen:
Gemäss den publizierten Resultaten schneidet Hills und ein Futter von Aldi bezüglich des Acrylamids relativ gut ab. Der aufmerksame Beobachter sieht aber in der Zeile darunter, dass das Aldifutter dafür gesundheitsschädliche Mykotoxine (Schimmelpilz-Gifte) in erhöhter Konzentration enthält. Acrylamid entsteht durch Erhitzen des Futters/Nahrungsmittels. Schimmelpilze werden aber durch Erhitzen abgetötet.

Die im Beitrag erwähnte Futtermittelexpertin erinnert den Leser / die Leserin daran, dass das natürliche Futter für Katzen die Mäuse sind (= viel Protein, ewas Knochen, Innereien und Magen-Darminhalt, d.h. Getreide, Gräser, Früchte, ...). Das beste Futter hat demnach eine "mäuseähnliche" Zusammensetzung.

Bsp: Unser Futtermittel "Farmina N+D Hühnerfleisch und Granatapfel" (z.Z. nur als Trockenfutter erhältlich) enthält viel tierisches Protein (70%), Früchte, Mineralien und Gemüse (30%) und KEIN Getreide (dafür etwas Kartoffeln).


7. September 2018

Tularämie, Nager- oder Hasenpest

Der Erreger „Francisella tularensis“ (ein Stäbchen-Bakterium) kann wochen- bis monatelang z.B. in Kadavern, Schlamm oder Wasser überleben. Er kommt hauptsächlich bei Nagern (Maus, Ratte), Hasen und Kaninchen vor. Weniger bis kaum empfänglich sind Hund und Katze. Als sog. Zoonose kann aber auch der Mensch infiziert werden!!

Die Ansteckung erfolgt über Biss/Stich von Zecken, Bremsen und Mücken und über infizierte Nager. Leider kann der Erreger auch durch Vögel, direkten Kontakt mit dem Fleisch infizierter Tiere (z.B. Jagdhunde), Aufnahme von kontaminiertem (Urin von Nagern) Trinkwasser oder durch Einatmen von kontaminiertem (Kot von Nagern) Staub übertragen werden.

Die Krankheit ist seit 2004 in der Schweiz meldepflichtig.

Hund

Die Hunde haben eine hohe natürliche Resistenz, dh. sie stecken sich selten an. Erkrankungen gibt es eher bei immungeschwächten Tieren. Die Tiere zeigen dabei eine kurze Phase von Appetitlosigkeit und Episoden mit leichtgradigem Fieber. Selten kommt es zu hohem Fieber, Abszessen an verschiedenen Stellen (Lunge, Milz, Leber, Lymphknoten, Haut), eitriger Nasenausfluss, Muskelschmerzen und Augenentzündungen. Bei Inhalation von Staub kann es auch zu Lungenproblemen (Husten, Atembeschwerden) kommen.

Katzen

Die Ansteckung erfolgt va. über den Fang und Verzehr von infizierten Nagern, bzw. durch den Stich von Zecken, Flöhen und Mücken. Katzen können dabei Fieber, Schwäche, Appetitverlust, Entzündungen im Maul und vergrösserte Lymphknoten zeigen, oder aber auch gesund bleiben. Selten kommt es zu Lungenentzündungen und Gelbsucht (Leber betroffen), dann aber oft mit tödlichem Ausgang (innerhalb von 49 Tagen).

Mensch

Leider ist der Mensch empfänglich für den Erreger. Nach Infektion setzen innert 3-5, manchmal auch 21 Tage die Symptome ein: Fieber, fortschreitende Entzündung der Eintrittsstelle, Lymphknotenschwellung, evtl. auch Lungenentzündung (Inhalation von Staub). Unbehandelt tritt der Tod bei 5-15% der Patienten ein, weil innere Organe betroffen sind (Leber, Milz, Lunge). Bei Behandlung mit Antibiotika sinkt die Sterblichkeit auf 0 bis <2%.


20. April 2018