Vergiftungen u.v.m.

Haben Sie gewusst, dass viele alltägliche Esswaren giftig für Tiere sein können? z.B.....

Schokolade enthält das für Katzen und Hunde giftige Theobromin. Es reichert sich im Körper an und kann nicht abgebaut werden. Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher. Schon kleine Mengen können Vergiftungen hervorrufen. 100 mg Theobromin pro kg Körpergewicht können tödlich sein. (enthalten in 6.5g Schwarzer Schokolade) 

Trauben und Rosinen sind für Katzen und Hunde absolut ungeeignet, da schon die Aufnahme geringer Mengen (11g frische Trauben pro kg Körpergewicht) zu Nierenversagen führen kann. 
 
Vor allem grüne Tomaten und Paprika und auch rohe Kartoffeln enthalten das Gift Solanin. Bei Kartoffeln sollten grüne Stellen und die Schale entfernt werden. Solanin wird beim Kochen nicht zerstört, geht jedoch ins Kochwasser über, sodass gekochte Kartoffeln kein Gift mehr enthalten.
 
Rohe, grüne Bohnen enthalten Phasin, das bei Tieren und Menschen zu Vergiftungen führt. Es kommt zu Erbrechen und Magenbluten, bereits nach Aufnahme weniger Bohnen. Für den Menschen liegt die giftige Menge bei 3-5 Bohnen, bei Tieren entsprechend weniger.  

Alle Zwiebelgewächse, hierzu gehört auch der vielfach empfohlene Knoblauch, gehören weder roh, noch gekocht ins Futter unserer Tiere. Die enthaltenen Allicine können die sog. Heinz-Körper-Anämie (Blutarmut) auslösen. Veränderungen entstehen bei Knoblauch ab 5g/kg Gewicht und bei Zwiebeln ab 15-30g/kg. Vorsicht auch bei Zierpflanzen, die aus Blumenzwiebeln wachsen!
 
Avocado sind für viele Menschen eine Delikatesse. Bei Tieren führt das enthaltene Gift Persin zu einer Herzmuskelschädigung. Giftig ist Persin für Hunde und Katzen, aber auch für Kaninchen, Ratten und Hühner! Da es keine geeignete Behandlungsmöglichkeit gibt, ist die Intoxikation oft tödlich. 

Xylit-gesüsste Lebensmittel (z.B. Kaugummis) können beim Hund zu Unterzuckerung oder Leberproblemen führen. Dazu braucht es im ersten Fall aber mind. 100mg/kg und im zweiten  1.6g/kg.

Medikamente für den humanmedizinischen Bereich sind für Katzen oft giftig. Hier sollte in jedem Fall vor der Verabreichung ein Tierarzt konsultiert werden! Selbstbehandlung, auch mit 'harmlosen' Mitteln wie Aspirin, Paracetamol oder Jod, kann tödlich ausgehen. Selbst Teebaumöl ist nicht zur Behandlung von Katzen geeignet, ebenso wie andere ätherische Öle und Medikamente, die Alkohol enthalten.


Links zu Websites über Vergiftungen

http://www.msd-tiergesundheit.de/binaries/2013_4_MSD_Giftkarte_Hund_tcm82-58344.pdf

http://www.gizbonn.de

http://www.giftberatung.de

http://www.tierarztpraxis-wrieske.de/images/giftig_intervet2.pdf

http://www.cairn-terrier-hessen.com/giftige-lebensmittel.php

http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/pflanzengifte.aspx

http://www.hundeherz.ch/fachbeitrag/giftige-lebensmittel-fuer-hunde-teil-1

http://küstenbriards.info/giftiges.html

http://www.mkd-shop.ch/man_darf_nicht.php

Haben Sie gewusst, dass...

… Ihr Haustier Arthrose haben kann? Viele Tiere leiden unter Arthrose. Diese kommen von Fehlbelastungen der Gelenke. Arthrose äussert sich mit Schmerz, Lahmheit und Steifigkeit.

… Tiere auch einen Sonnenbrand bekommen können? Unter Sonnenbrand leiden hauptsächlich weisse (unpigmentierte) Tiere, wobei die haarlosen oder haararmen Stellen am stärksten betroffen sind (z.B. weisse Katzenohren). Wenn man die Haut nicht schützt, können sich infolge dieser Sonnenbrände bösartige Tumoren entwickeln. 

… Ihr Haustier Milch- und bleibende Zähne hat? Die Milchzähne wachsen im Alter von 3-6 Wochen. Gesamthaft sind es 26 bei der Katze, 28 Zähne beim Hund. Der Zahnwechsel findet dann zwischen dem 3. und dem 7. Lebensmonat statt. Das bleibende Gebiss hat bei der Katze 30 und beim Hund 42 Zähne.

… Zahnpflege auch für Ihr Haustier wichtig ist? Auch die Maulhygiene Ihres Tieres ist wichtig, um Entzündungen vor zu beugen und die Zähne lange zu erhalten. Von Klein an antrainiertes Zähneputzen ist sicherlich am wirksamsten. Aber auch spezielle Kauknochen und Trinkwasserzusätze können der Prophylaxe dienen.

… aus einem Floh in 30 Tagen bis zu 125‘000 Flöhe entstehen können? Ein weiblicher Floh kann bis zu 50 Eier am Tag legen. Wenn dies hochgerechnet wird, sind es in 30 Tagen 125’000 Flöhe und Entwicklungsstadien.